1000 Fragen an dich selbst – #1

Wer bin ich eigentlich?! Diese Frage hat sich Johanna von Pinkepank in einem ihrer aktuellen Blogbeiträge gestellt. Und diese Frage ist irgendwie gerechtigt. Denn wenn wir Muttis mal ehrlich sind, verlieren wir uns selber bei all dem Mami-Sein doch irgendwie aus dem Blick.

Eine neue Rolle

Mit der Geburt unseres (ersten) Kindes tauchen wir ein in eine neue, unbekannte und aufregende Welt. Im besten Fall blühen wir in unserer neuen Rolle als Mama auf und leben unseren Traum von Familie. So war es auch bei mir. Irgendwann – früher oder später – kommt man dann aber an einen Punkt, an dem man mehr möchte als Stilleinlagen und Windeln, als Krabbelgruppen und Gespräche über Beikost oder das Zahnen. Viele Freuen sehnen sich dann in ihren Job zurück, wollen wieder ein Stück kinderfreie Zeit haben. Und in diesem Zusammenhang fragt man sich dann auch oft, was einen eigentlich ausmacht, wer man ist und wie man seine Rolle in seiner kleinen Welt überhaupt definiert. Bin ich die häusliche Vollzeitmami? Bin ich eine Working-Mom? Wie wichtig sind mir meine sozialen Kontakte?

Mehr Selbstfürsorge

Selbstfürsorge lautet das Zauberwort. Was tut MIR gut?! Als Mama und (Ehe)Frau darf man auch mal egoistisch sein und an sich denken. Denn nur wenn eine Mama innerlich zufrieden und ausgeglichen ist, kann sie auch eine gute und liebevolle Mutter sein und sich voll und ganz auf das Erlebnis „Familie“ einlassen. Mama’s Seele braucht auch mal Ruhe und Streicheleinheiten. Vielleicht ist ein Wellnesstag der richtige Ausgleich zum Familienleben, vielleicht ein Abendessen mit Freunden, oder vielleicht auch einfach nur mal ein kinderfreier Nachmittag mit einem guten Buch auf dem Sofa.

Johanna hatte da noch eine andere Idee, wie man sich auf sich selbst besinnen und in sich hineinhorchen kann… Es ist so eine Art Challenge, bei der ich auch sehr gerne mitmache 🙂 Es geht darum, sich selber Fragen zu stellen und damit auf eine Entdeckungsreise ins eigene Ich zu gehen! Klingt spannend und ich bin sehr gespannt, was ich auf dieser Reise so alles entdecken werden… An der ein oder anderen Stelle wird es bestimmt sehr persönlich…

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1000 Fragen an dich selbst – #1

1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? Gestern. Ich habe mir Stoffkreide gekauft und mal vorsichtig ausprobiert, wie man die benutzt.

2. Mit wem verstehst du dich am besten? Mit meiner Mama. Sie ist eine meiner engsten Vertrauten – auch wenn mal die Fetzen fliegen!

3. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? Sinnloses Surfen im Internet (Facebook und Co).

4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? Über die meiner Kinder – die wissen nur meistens gar nicht, was sie gerade wieder Witziges gesagt oder getan haben!

5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst? Nein.

6. Woraus besteht dein Frühstück? Das ist ganz unterschiedlich. Wenn ich zu Hause bin, frühstücke ich oft gar nicht. Auf Arbeit esse ich meistens ein belegtes Brötchen vom Bäcker.

7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? Meiner Tochter 🙂

8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? In vielen Punkten *lach* Ihren Sinn für Ordnung habe ich allerdings nicht geerbt!

9. Was machst du morgens als erstes? Einen Blick auf mein Handy werfen und mich einmal durch die ganzen Benachrichtigungen klicken, die sich über Nacht angesammelt haben. Ich frage mich dabei immer wieder, ob nur ich nachts schlafe…

10. Kannst du gut vorlesen? Ja! Und ich lese vor allem auch sehr gerne vor!

11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? Das ist eine gute Frage… So ganz genau weiß ich das gar nicht, aber bestimmt bis ich 7 oder 8 war…

12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? Eine Stickmaschine

13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? Ich wäre gerne ordentlicher 😉

14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? Navy CIS

15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? Ich gehe generell überhaupt nicht gerne in Vergnügungsparks. Ich mag keine Achterbahnen und so. Zuletzt war ich also irgendwann als Kind in einem Vergnügungspark.

16. Wie alt möchtest du gerne werden? So alt, dass ich noch viel Zeit mit meinen Enkeln verbringen kann!

17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? An den Englandurlaub 2001

18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Richtig unschön.

19. Hättest du lieber einen anderen Namen? Nein. Meinen Vornamen hört man nicht so oft – ich zucke dann immer zusammen und schaue mich um und muss schmunzeln, wenn ich gar nicht gemeint bin 🙂

20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? Eine ehemalige Vorgesetzte hat mich vor einigen Jahren sehr stark an mir und meiner Berufswahl zweifeln lassen.

Wer mitmachen möchte, sollte mal in den Blogbeitrag von Johanna schauen. Dort findet ihr die ersten 20 Fragen und auch bereits einen Ausblick auf die nächsten 20 Fragen – und natürlich muss man sie nicht alle beantworten! Ich bin sehr gespannt, was da in den kommenden Wochen und Monaten noch so kommt und wohin mich diese Reise führt 🙂

Kategorie Mamikram

Ich bin Svenja, Mitte 30 und Mami von Mausekind und Zwergenmann. Von Beruf bin ich Erzieherin und zusammen mit den Kindern, einem wundervollen Ehemann und den drei Stubentigern lebe ich im Emsland.

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