Ausnahmezustand: wenn die erste Kinderkrankheit zu Gast ist

Ein Hallo aus dem Krankenlager!

Diese Woche ist es hier ruhig. Sehr ruhig. Mehrere halbfertige Blogbeiträge warten auf Fertigstellung, aber ich komme einfach zu nichts. Grund: Scharlach. Wollten wir nicht haben, haben wir nicht eingeladen, kam trotzdem. Blöder Besuch. Hat auch gleich noch seinen Kumpel „grippaler Infekt“ mitgebracht. Noch blöder! Und letzterer scheint sich hier sehr wohl zu fühlen, der will gar nicht mehr gehen. Aus diesem Grund werden die unfertigen Blogbeiträge wohl noch ein wenig ihren Dornröschenschlaf schlummern – ich bin nämlich abends einfach nur froh, wenn ich die Füße hochlegen kann und nichts mehr tun muss.

Alles fing letzte Woche mit einer Erkältung an. Ist ja fast schon Dauerzustand. Zum Wochenende hin wurde Zwergenmann dann richtig ekelig und bockig. Nichts konnte man ihm recht machen und als er dann am Samstag noch nicht mal Einspruch erhoben hat, als Mausekind SEIN Ü-Ei gegessen hat, war uns klar: der wird krank. Und prompt kam dann auch Fieber dazu. Super. Passend zum Wochenende, wenn der Papa arbeiten muss. Der Sonntag war dann richtig ätzend… Zwergenmann wollte einfach mal nix! Nix essen, nix spielen, nix im TV gucken, nix mit seiner Schwester machen, nix halt. Das Fieber war zwar gesunken, aber er hang total durch. Also ist der Papa am Montagmorgen mit ihm zu Arzt gefahren. Diagnose: Scharlach. Juchu, unsere erste Kinderkrankheit! Herzlich willkommen, und nun verschwinde schnell wieder… Und damit’s schneller geht, gibt’s 3mal am Tag Antibiotika.

Da der Vollblutpapi natürlich nicht gefragt hat, wie lange Zwergenmann zu Hause bleiben muss, habe ich das am Dienstagmorgen gemacht, als ich mit Mausekind einen Termin zum Impfen hatte. O-Ton Kinderärztin: „Der kann morgen wieder gehen, nach 24 Stunden unter Antibiotika ist er nicht mehr ansteckend.“ Morgen??? Hat die mein Kind mal gesehen?! Der kann sich kaum auf den Beinen halten und isst nix! „Ja, wird schnell besser…“ wurde ich beruhigt. Nix wurde besser. Gestern Abend hatte er wieder über 39 Grad Fieber und sein Husten wird auch immer schlimmer. Dazu kommt, dass er nach wie vor so gut wie nichts essen möchte und den halben Tag schläft. Und wenn mein Sohn FREIWILLIG am hellichten Tag schläft, dann stimmt was nicht! Also ging es heute wieder zum Kinderarzt.

Vom Husten her klingt es schon sehr nach einer Bronchitis. Die Lunge ist aber frei. Diagnose: grippaler Infekt. Weiteres Vorgehen: das Antibiotikum weiter nehmen und dazu Fieberzäpfchen und symptomatische Behandlung was Husten und Schnupfen angeht. Und was soll ich sagen: Mausekind hustet inzwischen natürlich auch… Großartig!

Möchte jemand unseren Besuch haben?! Vielleicht geht er ja wieder, wenn wir ihm ein anderes lauschiges Plätzchen als Alternative anbieten. Er ist auch wirklich pflegeleicht: schläft viel und isst nix. Wenn sich also jemand findet, schnüre ich ein nettes Care-Paket und schicke den „grippalen Infekt“ auf eigene Kosten weiter 😉

Ich schaue nun mal wieder nach unserem Häufchen Elend, das seit gut 2,5 Stunden in seinem Bett liegt und schläft. Schlafen soll ja helfen, aber geheuer ist mir das wirklich nicht…

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