Buchtipp: Wie Kater Konrad seinen Freund wiederfand und den Rattenkönig besiegte

* Buchrezension *

Guten Abend ihr Lieben!

Zwergenmann und Mausekind schlafen nun tief und fest und deshalb möchte ich die abendliche Ruhe nutzen und euch eines unserer derzeitigen Lieblingsbücher vorstellen: Wie Kater Konrad seinen Freund wiederfand und den Rattenkönig besiegte.

Eine wunderschöne Buchreihe von Sabine Ludwig

Dieses Buch ist bereits das zweite Buch der „Kater Konrad“-Reihe. Den ersten Teil „Warum Kater Konrad ins Wasser sprang und eine Maus in die Luft ging“ haben wir als Hörbuch und beide Teile stehen bei Zwergenmann ganz hoch im Kurs, wenn es um die Gute-Nacht-Geschichte und das anschließende Hörspiel zum Einschlafen geht. Die Autorin Sabine Ludwig und die Illustratorin Astrid Henn haben aber auch wirklich eine wunderbare Welt erschaffen, in der die Themen „Vorurteile“ und „Freundschaft“ kindgerecht aufgegriffen werden.

Hilfe! Marie Antoinette, diese Nervensäge von einer Maus, ist in Gefahr!

Als Kater Konrad eines Tages von einem Raben einen Zettel mit dem Wort „Hilfe“ drauf bekommt, weiß er sofort, von wem dieser Zettel ist: den kann nur Marie Antoinette geschrieben haben. Doch was ist ihr passiert? Als er sie zuletzt gesehen hat, hat er sie im Hundeland auf der anderen Seite des Flusses zurückgelassen. Er muss zu ihr, er muss wissen, was los ist. Zusammen mit seinen Freunden baut er ein Floß, um über den Fluss zu kommen – begleiten will ihn dann aber doch lieber niemand. Zu groß ist die Angst vor den Hunden. Dass man vor ihnen aber gar keine Angst haben braucht und dass all die Schauergeschichten, die sie in der Schule lernen, gar nicht stimmen, glauben ihm seine Freunde nicht. Generell glaubt ihm niemand, dass er drüben auf der anderen Seite des Flusses war und dort einen Hund getroffen hat! Und so macht er sich allein auf den Weg…

Auf der anderen Seite des Flusses erwarten ihn seine Freunde – die Maus Marie Antoinette und die Hunde – ihn schon. Im Hundeland hat der fiese Rattenchef Ratfried nun das Sagen und alle, die ihm widersprechen, werden eingesperrt. Und auch  Kater Konrad muss helfen. Doch das ist gar nicht so einfach…

Typische Vorurteile kindgerecht erzählt

Wir kennen es: Hunde jagen Katzen, Katzen fressen Mäuse. Dass das aber alles gar nicht so typisch und einfach ist, erzählt dieses Buch auf ganz wunderbare Art und Weise. Auch Kinder erleben in jungen Jahren schon, was Vorurteile bedeuten können und leiden mitunter unter Hänseleien anderer. Dieses Buch macht Kinder stark und zeigt ihnen, dass es sich lohnt, für seine Überzeugung zu kämpfen und sich nicht vom Gerede anderer herunterziehen zu lassen. Denn Hunde sind gar nicht böse und nicht jede Katze mag Mäuse! Kater Konrad ist mutig und versteht sich mit „den anderen“, die in seinem Umfeld nicht gerne gesehen sind, besonders gut.

Für uns Erwachsene bringt das Buch hier und da noch eine besondere Form von Humor mit, den Kinder noch nicht verstehen. So macht auch dem Vollblutpapi und mir das Vorlesen sehr viel Spaß und ich persönlich freue mich schon immer, wenn genau DIESES Buch mal wieder von Zwergenmann ausgewählt wird. Leider ist die Freude nur von kurzer Dauer – das Buch hat nämlich nur 11 teils recht kurze Kapitel und so ist es letztens sogar einmal vorgekommen, dass Zwergenmann und ich das gesamte Buch an einem Abend gelesen haben, als er nicht schlafen konnte 😉

Erschienen im cbj-Verlag

Wer wissen möchte, was genau Kater Konrad im Hundeland erlebt und warum Marie Antoinette seine Hilfe braucht, der sollte in die nächste Buchhandlung seines Vertrauens gehen. Ich muss euch aber sagen, dass ihr den ersten Teil zuerst lesen solltet – sonst versteht ihr die Zusammenhänge teilweise nicht!

Das Buch hat die ISBN-Nummer: 978-3-570-17427-2 und kostet 12,99 Euro.

Unser Exemplar wurde uns vom Random House als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Kategorie Bücherregal

Ich bin Svenja, Mitte 30 und Mami von Mausekind und Zwergenmann. Von Beruf bin ich Erzieherin und zusammen mit den Kindern, einem wundervollen Ehemann und den drei Stubentigern lebe ich im Emsland.

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