DIY – bunte Christbaumkugeln mit Kindern gestalten

Guten Morgen ihr Lieben!

Heute stehen wir mal mit dem Hahn auf, weil wir etwas Tolles für euch im Gepäck haben 🙂 Bei den lieben Mädels von Apfel wie Birne gibt es in diesem Jahr einen wunderbaren DIY-Adventskalender und da wollte ich mich auch unbedingt beteiligen. Deshalb öffnet sich Türchen Nr. 7 heute auf dem Vollblutmami Familienblog… Für euch im Gepäck haben wir eine Bastelanleitung für schöne selbstgemachte Christbaumkugeln! Naja gut, die Kugeln an sich müsst ihr schon kaufen, es sei denn, ihr habt die Möglichkeit sie selbst zu blasen. Aber das Design ist dann von euch – und es macht richtig viel Spaß und lässt sich auch schon mit Kindern gut umsetzen!

Was ihr dafür braucht

Neben schlichten Christbaumkugeln in eurer Wunschfarbe (ich habe rote Kugeln genommen, weil unser Baum dieses Jahr in Rot geschmückt werden soll), braucht ihr noch ein paar andere Dinge, die ihr hier schon mal alle sehen könnt. Bei der Auswahl der Kugeln gebe ich euch direkt mal einen Tipp: auf matten Kugeln kommen die Motive besser zur Geltung und der Rand der Farbe verläuft beim Trocknen nicht!

Acrylfarbe: wenn ihr die Kugeln selber ohne Kinder gestaltet, eignet sich Acrylfarbe hervorragend zur Gestaltung der Kugeln, weil sie gut deckt und sich auch auf den glänzenden Kugeln beim Trocknen nicht so zusammenzieht. Sollen Kinder die Kugeln gestalten oder habt ihr selber Bedenken, die Acrylfarbe an den Fingern zu haben, empfehle ich euch Finger- bzw. Bastelfarbe.

Fingerfarbe: Finger- bzw. Bastelfarbe ist meine erste Wahl zur Gestaltung von Christbaumkugeln! Sie ist einfach in der Handhabung, deckt super und ist für Kinder unbedenklich. Da sie auf Wasserbasis hergestellt ist, lässt sie sich auch aus Kleidung problemlos wieder auswaschen – und da landet ja schnell mal der ein oder andere Farbspritzer…

Schüsseln, Teller, Zahnstocher: kleine Schüsseln oder Teller braucht ihr, um Farbe zu portionieren oder zu mischen. Ein paar Zahnstocher solltet ihr ebenfalls zur Hand haben, um kleine Details auftupfen zu können.

Stifte, Pinsel: den Pinsel benötigt ihr im Prinzip nur zum Mischen der Farbe. Mit den Stiften könnt ihr Details malen. Damit das Gemalte auf den Kugeln gut hält, solltet ihr CD-Marker oder einen Edding verwenden

Eierkarton, Fön: ein umgedrehter Eierkarton eigenet sich hervorragend als Ablageplatz für die Kugeln, so lange sie trocknen. Ein Fön kann nützlich sein, um die Farbe trockenzupusten, wenn ihr es mit der Gestaltung etwas eilig habt 😉

Und so wird’s gemacht

Zuerst überlegt ihr euch, mit welchem Motiv ihr eure Kugeln verzieren wollt. Eurer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ich habe mich in diesem Jahr für kleine Rentiere entschieden, habe aber auch schon blaube Kugeln mit Schneemännern verziert! Wenn ihr auch gerne Rentier-Kugeln basteln möchtet, könnt ihr euch nach den Schritten in dieser Anleitung richten.

Aus rot und grün wird braun

Bei dem Grundset von Fingerfarben sind meist nur weiß, gelb, rot, grün, blau und schwarz enthalten. Da ein Rentier aber nun mal braun ist, mussten wir uns die Farbe anmischen. Dazu habe ich rote und grüne Farbe zu gleichen Anteilen in eine Schüssel gegeben und mit dem Pinsel gut verrührt.

Das so entstandene braun war mir aber etwas zu dunkel und zu „kalt“. Also habe ich noch einen Schuss gelb für die entsprechende Wärme und etwas weiß zum Aufhellen des Farbtons dazu gegeben. Das ultimative Mischverhältnis gibt es da nicht, da muss man einfach so lange munter mischen bis es passt 😉

Auf die Finger, fertig, los

Nun geht’s mit dem Finger in die Farbe! Wir haben die Rentierköpfe mit dem Zeigefinger gemacht. Einmal rein in die Farbe und dann auf die Kugel drücken. Insgesamt haben wir pro Kugel 4 braune Fingerabdrücke gemacht. So sind sie gleichmäßig verteilt und die Kugeln werden nicht zu bunt…

Nun heißt es geduldig sein – oder den Fön anschmeißen 😉 Die braune Farbe muss gut trocknen bevor man weitermachen kann. Wenn ausreichend Zeit vorhanden ist, lasst die Kugeln ruhig über Nacht liegen. Dann verschmiert beim nächsten Arbeitsschritt garantiert nichts!

Wenn die „Kopf-Rohlinge“ trocken sind, kommt der erste Zahnstocher zum Einsatz. Schneidet die Spitze ab – ihr braucht den Durchmesser des Holzstäbchens. An dieser Stelle sei angemerkt, dass ich oben vergessen habe zu erwähnen, dass eine Schere auch noch sinnvoll wäre *lach* Nun gebt ihr etwas rote Farbe auf einen Teller, taucht den abgeschnittenen Zahnstocher ein und tupft jedem Rentier eine rote Nase auf. Wenn ihr die Augen mit schwarzer Farbe auftupfen wollt, verfahrt ihr damit genauso.

Ihr könnt die Augen aber auch mit einem Edding oder CD-Marker aufmalen – ebenso das Geweih! Ich finde, dass das einfacher geht, als wenn man es mit Farbe aufmalt bzw. auftupft…

Nun sind eure Kugeln fast fertig! Fehlt nur noch das Feintuning… Schneeflocken! Dazu nehmt ihr weiße Farbe, einen abgeschnittenen Zahnstocher und tupft munter drauflos. Wer es aufwendiger mag, darf auch Schneekristalle tupfen – für Kinderhände sind die ganz einfachen Schneeflocken-Tupfen aber definitiv die bessere Wahl.

Zum Schluss muss alles wieder gut trocknen – am besten 24 Stunden. Wenn ihr die Farbe dick aufgetragen habt unter Umständen auch etwas länger. Es soll ja nichts verschmieren 🙂

Fertig sind die Rentier-Christbaumkugeln – über die sich übrigens auch Oma, Opa, Tanten und Onkel als persönlich gestaltetes Geschenk der lieben Kleinen RIESIG freuen! Und nun viel Spaß beim Basteln…

Wenn ihr Interesse habt, poste ich euch gerne auch noch einmal unsere Schneemann-Kugeln. Hinterlasst mir dazu einfach einen Kommentar, dann hole ich sie mal aus dem Keller hoch 😉

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Kategorie DIY

Ich bin Svenja, Mitte 30 und Mami von Mausekind und Zwergenmann. Von Beruf bin ich Erzieherin und zusammen mit den Kindern, einem wundervollen Ehemann und den drei Stubentigern lebe ich im Emsland.

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