Rezept der Woche: Paprikahühnchen mit Rosmarinkartoffeln

Guten Morgen!

Heute gibt es für euch eines unserer absoluten Lieblingsessen, das bei uns nur unter dem Namen „Tupperhühnchen“ läuft. Klingt erstmal komisch, hat aber so seine Berechtigung 😉 Denn das Grundrezept, das ich ein wenig abgewandelt habe, stammt aus dem Tupper-Kochbuch zum Micro Gourmet. Wir bereiten dieses Gericht immer im Micro Gourmet zu, man kann es aber auch ganz ohne den tollen Dampfgarer von Tupperware kochen – das schmeckt genau so gut!

Der Vollblutpapi hat’s eher nicht so mit Geflügel… Denn das muss man schon richtig zubereiten, weil es beim Garen schnell trocken werden kann, wenn man’s zu lange „köcheln“ lässt. Deshalb war er auch erstmal verhalten, als ich mit einer riesen Begeisterung das Kochbuch zum Micro Gourmet von einer Tupperparty angeschleppt habe. Generell war er bis zu einem bestimmten Aha-Erlebnis von Tupperware so gar nicht angetan – diese Anekdote erzähle ich euch mal bei Gelegenheit 😉 Den Micro Gourmet haben wir schon länger – anfangs habe ich ihn nur zum dünsten von Obst und Gemüse für Zwergenmann benutzt. Bis mir eine befreundete Tupperberaterin das Kochbuch ans Herz gelegt hat. Und seitdem ist mein lila Freund (unser Micro Gourmet ist lila…) regelmäßig im Einsatz! Und der Vollblutpapi fordert ebenso regelmäßig besagtes „Tupperhühnchen“ ein, weil’s einfach lecker und gar nicht trocken ist!

Für das „Tupperhühnchen“ an sich braucht ihr:

  • Hähnchenbrustfilet
  • 2 Paprika (ich nehme gelb und rot)
  • 3-4 Zwiebeln
  • 1 Becher Sahne
  • 3 EL Ketchup
  • Curry, Paprika edelsüß, Salz und Pfeffer
  • etwas Fett für die Pfanne

Für die Rosmarinkartoffeln:

  • vorwiegend festkochende Kartoffeln (eher kleine)
  • Olivenöl
  • Rosmarin (frisch oder getrocknet)
  • grobes Salz
  • grober Pfeffer

Zubereitung:

Die Hähnchenbrustfilets in mundgerechte Stücke schneiden, in eine Schüssel geben und kräftig mit Salz, Pfeffer, Curry und Paprika edelsüß würzen. Etwas ziehen lassen. Die Sahne mit dem Ketchup verrühren und über die Hähnchenstücke geben. Die Paprika waschen und in Stücke schneiden (mundgerecht). Die Zwiebeln schälen und vierteln. Die einzelnen Scheiben der Viertel dabei etwas auseinanderziehen, damit man nicht so große Brocken hat. Die Paprika- und Zwiebelstücke zum Hähnchen geben, umrühren und gute 30 Minuten ziehen lassen. Etwas Fett in einer Pfanne erhitzen und die Hähnchen-Paprika-Zwiebel-Mischung dazu geben. Kurz anbraten und bei mäßiger Hitze ca. 20 Minuten zugedeckt dünsten (bis das Fleisch gar ist) und dabei regelmäßig umrühren. Dabei darauf achten, dass nichts anbrennt – gegebenenfalls etwas Wasser dazu geben und nochmal mit den Gewürzen abschmecken. Zum Ende des Garvorgangs sollte das Hühnchen noch „feucht“ sein von der Marinade, es sollte aber keine Soße vorhanden sein. Eventuell noch einmal ohne Deckel aufkochen bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Dazu machen wir immer Rosmarinkartoffeln vom Blech. Ihr schält dafür die Kartoffeln und schneidet sie in kleine Stücke – meistens nehme ich nicht ganz so große Kartoffeln und viertel sie der Länge nach, dass ich etwas dickere Kartoffelspalten erhalte. Diese Spalten werden in leicht gesalzenem Wasser gekocht bis sie fast gar sind. Ab und zu mal reinpieken, dann passt man den Punkt am besten ab. Während die Kartoffeln kochen, mischt ihr eine gute Menge Olivenöl (ich messe das nach Gefühl ab…) mit Rosmarin und grobem Pfeffer. Die Kartoffeln werden abgegossen und dann gleichmäßig auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilt. Nun etwas grobes Salz darüber geben und die Ölmischung gleichmäßig auf den Kartoffeln verteilen. Die Kartoffelspalten werden bei 180 Grad Umluft (oder 200 Grad Ober- und Unterhitze) 20 Minuten „gebacken“.

Kartoffelspalten mit dem Paprika-Hühnchen anrichten.

Guten Appetit!

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Kategorie Rezepte

Ich bin Svenja, Mitte 30 und Mami von Mausekind und Zwergenmann. Von Beruf bin ich Erzieherin und zusammen mit den Kindern, einem wundervollen Ehemann und den drei Stubentigern lebe ich im Emsland.

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